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maler müller hund hunde kunst fischtreppen bauen platzt man wenn man verhungert NEUE KOLONIE VON LUDWEILER

 Tierversuch : Künstler lässt Hund verhungern

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mörchen
Gast





BeitragVerfasst am: 27.04.2008 11:49  Titel: Schlecht ! Tierversuch : Künstler lässt Hund verhungern

Künstler lässt Hund verhungern
Schön bestialisch: Der costaricanische Kreative Guillermo Vargas ließ im Rahmen einer Kunstaktion einen angeketteten Straßenhund verhungern. Blogger machten den Fall bekannt, jetzt laufen Tierschützer Sturm.

San José - Guillermo "Habacuc" Vargas" wollte ein Zeichen setzten: Er ließ ein paar Kinder im Armenviertel des nicaraguanischen Managua einen abgemagerten Straßenhund einfangen und kettete ihn in der städtischen Galerie an. Dann nahm er mehrere Hand voll Trockenfutter und schrieb damit einen Satz an die Wand: "Du bist, was du liest". Einen Tag später war die Schrift noch da - das Tier war tot. Verhungert.

Eine Kulturredakteurin der nicaraguanischen Zeitung "La Prensa" bestätigte ihren Kollegen von "Nacion" in Costa Rica den Tod des Hundes, nachdem Blogger den Fall im Heimatland des Künstlers bekannt gemacht hatten. Die Ausstellung, bei der Vargas auch Crack und Marihuana verbrannte und die Hymne der Sandinisten, der linken Freiheitsbewegung des Landes, abspielen ließ, hatte bereits im August stattgefunden.

Mittlerweile diskutieren Blogger aus aller Welt den Fall. "Eine Schande für die Kunst", empört sich einer, "Bravo für Habacuc", lobt ein anderer, der in der Inszenierung des Künstlers eine Demonstration gegen die Unmenschlichkeit sieht.

Der Künstler selbst wollte sich Journalisten gegenüber nicht zum Tod des Tieres äußern. "Ich werde nicht sagen, ob der Hund gestorben ist", sagte Vargas. Wichtiger sei in seinen Augen die Heuchelei der Menschen. "Wenn ich den Hund als Kunstobjekt vor eine Wand binde, wird er plötzlich zum Fokus. Wenn er in der Straße vor Hunger stirbt, kümmert das keinen."

Auch in der Ausstellung habe niemand den Hund befreit oder ihm etwas zu essen gegeben. "Keiner hat irgendetwas unternommen", sagte der Künstler. Mit der Aktion habe er an den Tod von Natividad Canda erinnern wollen, so Vargas. Der Mann aus Nicaragua war von zwei Rottweilern angegriffen und getötet worden. "Die Menschen haben ihm erst Beachtung geschenkt, als er von Hunden gefressen wurde", so Vargas. "Der Hund aus meiner Austellung ist heute lebendiger als je zuvor, weil immer noch über ihn gesprochen wird."

Varags' Motive beeindrucken Tierschützer wenig. "Der Hund war abgemagert und bekam kein Futter – ich verstehe nicht, in wessen Kopf das Kunst ist", sagte José Morales, Vizepräsident der Tierschutzorganisation "Unidad Especial de Protección y Rescate Animal". Die Vorsitzende der "Asociación Humanitaria para Proteccion Animal" sagte, sie verstehe nicht, wie man ein Tier verhungern lassen könne, wenn doch Futter da gewesen sei. Beide Organisationen untersuchen mittlerweile, ob der Fall zur Anzeige gebracht werden kann.

Auch einige Blogger machen mobil: Per Online-Petition fordern sie einen Boykott des Künstlers und seinen Ausschluss von der Kunstausstellung "Bienarte" im kommenden Jahr. Bei der Kunstmesse in Honduras soll Vargas mit fünf anderen Künstlern Costa Rica repräsentieren. Die Petition gegen seine Nominierung haben laut Angaben der Initiatoren bereits 41.500 Menschen unterzeichnet.


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Katharina Katharina bemüht sich redlich Katharina bemüht sich redlich 
Foren Juwel

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Beiträge: 1324

Wohnort: Münchwies/Saar

BeitragVerfasst am: 27.04.2008 13:56  Titel:  Re: Tierversuch : Künstler lässt Hund verhungern

Da fehlen mir die Worte.
Schrecklich.
 

_________________
Katharina

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Dog Dog ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt 
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Anmeldungsdatum: 16.01.2008
Beiträge: 210

Wohnort: Ludweiler

BeitragVerfasst am: 27.04.2008 15:29  Titel:  Re: Tierversuch : Künstler lässt Hund verhungern

Es ist unfassbar wie manche Leute mit Leben umgehen. Aber wir brauche nicht so weit zu gehen um etwas zu bewegen. Erst heute morgen lass ich in der Nabu Zeitung das im Naturschutzgebiet Radolfzeller Aachrieddie einzige rund 90 Paare zählende Kormorankolonie am deutschen Bodensee praktisch ausgelöscht werden soll. Warum? Na weil sich ein paar Angler und Berufsfischer bedroht fühlen das sie weniger Fische fangen. Die Vögel sollen bei Nacht per Halogen-Scheinwerfer von ihren Nestern vertrieben werden so das die Eier und die Jungvögel auskühlen und sterben. Narbu ruft alle auf per EMail an die Freiburger Regierung zu schreiben und das töten zu stoppen. Das sollten alle Naturfreunde unter www.NABU-BW.de tun.  

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Mat
Gast





BeitragVerfasst am: 27.04.2008 16:55  Titel:  Re: Tierversuch : Künstler lässt Hund verhungern

Tach Zusammen,

leider hat der NABU bezüglich des Kormorans einige wichtige Fakten gänzlich verschwiegen :

- Der Kormoran speert täglich bis zum 10-fachen seines Körpergewichts an Fisch, also weit mehr als er jemals fressen kann.

- Die vom Kormoran gespeerten Fische - darunter nicht selten Exemplare mit einer Größe bis zu 60cm - sind i.d.R. nicht sofort tot, sondern sterben erst später an verletztungsbedingten Infektionen.

- In größeren Kolonien brütende Kormorane vernichten ihre Brutplätze durch Koten nach und nach selbst; einige Altarme am Rhein sind einschließlich der als Nistplätze genutzen Bäume bereits biologisch tot.

- Der Kormoran ist laut Angabe des IUCN Species Account vom 30.01.2007 keinesfalls gefährdet; seine weltweite Population wird auf ca. 1 bis 1,6 Millionen Exemplare geschätzt.

Herzliche Grüße

Mat
 

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Anmeldungsdatum: 16.01.2008
Beiträge: 210

Wohnort: Ludweiler

BeitragVerfasst am: 28.04.2008 11:26  Titel:  Re: Tierversuch : Künstler lässt Hund verhungern

Eigendlich hab ich von dir als Angler auch nix anderes erwartet.Was du sagst ist im wesendlich ja richtig, aber es gibt immer zwei Gesichts Punkte. Ich kann doch nich einfach dise Vögel töten und sagen. " Tja, Pech es gibt ja wo anderst noch mehr davon"Jeder regt sich darüber auf das die Bären getötet werde. Die mach auch schaden und es gibt auch wo anderst genug davon. Natürlich gefällt mir das auch nicht. Aber Vögel sehen halt nich so putzig aus wie Bären. Aber mein Mann steht auch auf der Seite der Angler und meinte das es schwer ist da richtig zu handeln. Ich denke man soll das jedem selber überlassen ob man zuschauen will ioder etwas tun will.  

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Mat
Gast





BeitragVerfasst am: 28.04.2008 12:22  Titel:  Re: Tierversuch : Künstler lässt Hund verhungern

Dog hat Folgendes geschrieben:
Eigendlich hab ich von dir als Angler auch nix anderes erwartet.

Oh bitte ... das hat nichts damit zu tun dass ich Angler bin ... dort wo ich meine Fische fange gibt es weit und breit keine Kormorane - und dort wo es Kormorane gibt sind die betroffenen Leute an diesem Debakel zum größten Teil selbst Schuld, weil man sich ja politisch korrekt verhalten wollte und deshalb zu jedem "tierschützerischen" Ansinnen "Ja & Amen" gesagt hat.

Zitat:
Was du sagst ist im wesendlich ja richtig, aber es gibt immer zwei Gesichts Punkte. Ich kann doch nich einfach dise Vögel töten und sagen. " Tja, Pech es gibt ja wo anderst noch mehr davon".

Das behauptet ja auch niemand; außerdem wird dadurch ja nicht die bereits bestehende Kolonie dezimiert sondern lediglich ein unkontrolliertes Wachstum und somit größere Schäden an Uferzonen resp. Baum- und Fischbestand verhindert.

Zitat:
Jeder regt sich darüber auf das die Bären getötet werde. Die mach auch schaden und es gibt auch wo anderst genug davon.

Es gibt genug Bären ?
Jo, in den USA vielleicht ... da leben noch ca. 600.000 Schwarzbären und ca. 1.000 Grizzlys.
Der früher mal in West- und Mitteleuropa heimische Braunbär existiert gerade mal noch so als Reliktpopulation ... im gesamten deutschsprachigen Raum schätzt man den Bestand noch auch ca. 4-6 Tiere - was für den motivierten Mountainbiker und den fröhlichen Wandersmann wahrscheinlich immer noch zuviel ist.
Ist ja auch kein Wunder, denn anstatt auf den Wegen zu bleiben walzt man ja lieber brachial das Unterholz platt um dem Touri vulgaris simplex zu entgehen ...

Zitat:
Natürlich gefällt mir das auch nicht. Aber Vögel sehen halt nich so putzig aus wie Bären.

Oder wie Kaninchen, die vor einigen Jahrzehnten Deiche und Dammbauten bis zum Zusammenbrechen ausgehölt haben ...
Oder wie die süßen Frischlinge der Wildschweine, die mittlerweile sogar in Städten wie beispielsweise Berlin das Herz eines jeden Hausbesitzers mit Garten erfreuen oder vor denen in einigen Gegenden Deutschlands nicht mehr mit "Vorsicht Wildwechsel" Schildern, sondern direkt mit "Vorsicht Wildschweine" Beschilderung gewarnt wird ...

Zitat:
Aber mein Mann steht auch auf der Seite der Angler und meinte das es schwer ist da richtig zu handeln. Ich denke man soll das jedem selber überlassen ob man zuschauen will ioder etwas tun will.

Ja, sollte man.
Aber dann bitte nicht aufgrund gezielter Fehlinformationen oder einseitiger Berichterstattung.

Das ist ähnlich wie mit den Fischtreppen ... ich habe bislang noch keinen NABU-Aktivisten eine Fischtreppe bauen sehen; die sind dann eher groß darin, sich der versammelten Presse als Kompressor zum Aufblasen ihres Egos zu bedienen.

Aber ist ja auch logisch, denn um eine Fischtreppe zu bauen, benötigen die Angler bzw. die Angelvereine ja eine Genehmigung - und ohne NABU läuft dabei nix. Praktische Sache das, gelle ?

Herzliche Grüße

Mat
 

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Dressurreiter


Anmeldungsdatum: 16.01.2008
Beiträge: 210

Wohnort: Ludweiler

BeitragVerfasst am: 28.04.2008 12:37  Titel:  Re: Tierversuch : Künstler lässt Hund verhungern

O.K. Wir können uns jetzt Stundenlang darüber streiten was besser ist und was nicht. Ich für meinen teil warte nicht ab bis die Vögel am Aussterben sind bevor ich sie rette. Denn es würden sich mehr Leute darüber aufregen wenn es die letzten Wären. Also nix wie drauf vileicht können wir ja dan in 5 Jahren sagen und dies war mal ne blühende Kolonie von Kormorane am Bodensee die leider von uns Menschen zerstöhrt worden ist. Jetzt retten wir wider diese Vögel den es gibt ja nicht mehr viel. Und wenn ich in den Wald gehe muß ich damit rechnen Wildschweine zu sehn immerhin leben die da und ich bin nur ein Besucher in ihrem Haus. Wenn ich ihnen den Platz zum leben nehme muß ich damit rechnen das er sich seinen Platz zum leben von mir zurück holt. Das ist ein Problem mit dem sich der Forst vergnügen kann. Gezielte Kontrolle im Wildbestand ist nicht gleichzusetzen mit vollkommerer verichtung einer ganzen Brut.  

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Andrea BernerSenni
Gast





BeitragVerfasst am: 28.04.2008 14:58  Titel: Schlecht ! Re: Tierversuch : Künstler lässt Hund verhungern

mörchen hat Folgendes geschrieben:
Künstler lässt Hund verhungern


Auch einige Blogger machen mobil: Per Online-Petition fordern sie einen Boykott des Künstlers und seinen Ausschluss von der Kunstausstellung "Bienarte" im kommenden Jahr. Bei der Kunstmesse in Honduras soll Vargas mit fünf anderen Künstlern Costa Rica repräsentieren. Die Petition gegen seine Nominierung haben laut Angaben der Initiatoren bereits 41.500 Menschen unterzeichnet.


Soweit ich es jetzt anderswo gelesen habe ist er von der Kunstmesse Bienarte ausgeschlossen worden
 

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Mat
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BeitragVerfasst am: 28.04.2008 20:41  Titel:  Re: Tierversuch : Künstler lässt Hund verhungern

Dog hat Folgendes geschrieben:
O.K. Wir können uns jetzt Stundenlang darüber streiten was besser ist und was nicht. Ich für meinen teil warte nicht ab bis die Vögel am Aussterben sind bevor ich sie rette. Denn es würden sich mehr Leute darüber aufregen wenn es die letzten Wären. Also nix wie drauf vileicht können wir ja dan in 5 Jahren sagen und dies war mal ne blühende Kolonie von Kormorane am Bodensee die leider von uns Menschen zerstöhrt worden ist.

Hmja, somit ist klar, dass Du nicht verstehen willst.

Statistisch gesehen zeugen 100 Brutpaare pro Jahr 150 Nachkommen ... und jetzt rechnen wir doch mal ein wenig :

Die 90 betroffenen Brutpaaren zeugen also im Jahr 135 Nachkommen.
Fatalerweise verhält sich die Geschlechterverteilung von weiblichen zu männlichen Tieren bei ca. 40:60, also werden aus diesen 135 Nachkommen 54 Brutpaare.

Diese Nachkommen werden mit 3 Jahren geschlechtsreif.

Somit zeugen also die vorhandenen 90 Brutpaare innerhalb von drei Jahren insgesamt 162 Brutpaare.
Im vierten Jahr werden die ersten 54 Brutpaare wiederum 32 Brutpaare zeugen, im fünften Jahr die zweiten 54 Brutpaare ebenfalls 32 Brutpaare.

Nach lediglich 5 Jahren ist also die ursprüngliche Population der 90 Brutpaare auf 316 Brutpaare angewachsen.

Klar, der Bodensee ist groß, aber ... zu welchem Zeitpunkt soll der Mensch denn regulierend eingreifen ?

Zitat:
Jetzt retten wir wider diese Vögel den es gibt ja nicht mehr viel. Und wenn ich in den Wald gehe muß ich damit rechnen Wildschweine zu sehn immerhin leben die da und ich bin nur ein Besucher in ihrem Haus. Wenn ich ihnen den Platz zum leben nehme muß ich damit rechnen das er sich seinen Platz zum leben von mir zurück holt. Das ist ein Problem mit dem sich der Forst vergnügen kann.

Na das ist ja sehr einfach ...
Erst werden die Abschußquoten von Schwarzwild bis zum Abwinken heruntergedrückt und kaum werden die Wildschweine dann wieder zum Problem darf es der Forst wieder richten, der jahrelang mit der dicken Tierschützer-Keule was auf´s Dach bekommen hat !

Zitat:
Gezielte Kontrolle im Wildbestand ist nicht gleichzusetzen mit vollkommerer verichtung einer ganzen Brut.

Die Vernichtung einer ganzen Jahresbrut ist gezielte Kontrolle im Wildbestand; schließlich wird die bereits vorhandene Population ja nicht dezimiert.

Herzliche Grüße

Mat

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Dressurreiter


Anmeldungsdatum: 16.01.2008
Beiträge: 210

Wohnort: Ludweiler

BeitragVerfasst am: 29.04.2008 11:11  Titel:  Re: Tierversuch : Künstler lässt Hund verhungern

Nur weil ich mich nicht deiner Meinung und deinen Tatsachen anschliese,heißt das noch lange nicht das ich nicht verstehen will. Ich bin einfach anderer Meinung. Ich wär nicht in Nabu wenn ich es schlecht fände was sie tun. Es gibt immer ein Menschen die anderst Denken als ihre Nachtbarn. Über ein gesundes Kontrollsystem bei Geburtenkontrolle hab ich ja auch nix. Aber eine ganze Brut zu sterstöhren ist für mich zu brutal. Diese Rechnung von dir könnte von den Japanern stammen die sich mit dem wachstum der Wahlpopolarität das abschlachten dieser rechtvertigen. Wider um das klar zu stellen. Wir werden hier keine gleiche Meinung erzielen und ich werde auch nicht weiter darauf eingehn. Es soll jedem selber überlassen werden wie er darüber denkt. Ich für meinen teil will meinen Enkelkindern nicht erklären müssen warum wir in unserer Zeit noch Vögel am Bodensee hatten und sie die Kormorane nur noch auf Bildern sehen können. Wie wir auch so manches Tier nur noch von Bildern oder im Zoo sehen können weil es hieß. Die machen zuviel schaden und es gibt ja genug davon. Ach ja und das Fell ist ja so schön.  

_________________
Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele Dinge tun, werden das Antlitz dieser Erde verändern
(Afrikanisches Sprichwort)

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SarahUndDieHunde
Gast





BeitragVerfasst am: 29.04.2008 13:46  Titel:  Re: Tierversuch : Künstler lässt Hund verhungern

Mat hat Folgendes geschrieben:






Erst werden die Abschußquoten von Schwarzwild bis zum Abwinken heruntergedrückt und kaum werden die Wildschweine dann wieder zum Problem darf es der Forst wieder richten, der jahrelang mit der dicken Tierschützer-Keule was auf´s Dach bekommen hat !



Mat


Bei dem Thema scheint es wohl an Aufklärung zu fehlen???!
Die Wildbestände regulieren sich in der BRD praktisch von selbst!
Dank unseres ausgebauten Verkehrsnetzes! Und würden die Grünkittel nicht verbotener Weise das Wild an s.g. Luderplätzen anfüttern, wäre die Population auch nicht soo hoch, wie sie es nunmal ist - genügent Nahrung, eine große Population/wenig Nahrung - eine geringere Population! (Is klar, oder!)
Und nicht der Forst richtet es wieder (welch ein Wortspiel mit dem Richten(!)...) Sondern die Jagdpächter die einen beachtlichen Teil des Jahres fröhlich vor sich her Ballern!
Und nein, das ist kein Irrglaube oder eine Wunschvorstellung der Tierschutzlobbi, dies bezieht sich auf Fakten!

Was das Federvieh am Bodensee betrifft : Logisch dass es sich hier um die Interessen der Hobbyangler dreht, die jährlich beachtliche Summen Geld am Bodensee lassen!

Eine empfindliche Stelle habt ihr hier bei mir getroffen!
Und es braucht sich niemand(!) persönlich angesprochen zu fühlen!

http://www.abschaffung-der-jagd.de/
 

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Mat
Gast





BeitragVerfasst am: 29.04.2008 14:37  Titel:  Re: Tierversuch : Künstler lässt Hund verhungern

SarahUndDieHunde hat Folgendes geschrieben:

Bei dem Thema scheint es wohl an Aufklärung zu fehlen???!
Die Wildbestände regulieren sich in der BRD praktisch von selbst!
Dank unseres ausgebauten Verkehrsnetzes!

Schön wär´s ... da war wohl ein wenig einseitige Aufklärung im Spiel.

Nehmen wir mal die Umgebung des Steinhuder Meeres ... dort wurde beispielsweise einem Jagdpächter 2005 zur Auflage gemacht, zur Bestandsregulierung 6 Rehböcke zu schießen - mit 4 Abschüssen !

Oder schauen wir in etliche Gegenden Deutschlands, wo eine übermäßige Hochwildpopulation extreme Verbißschäden an den Baumbeständen verursacht - das interessiert die Tierschützer natürlich wenig; Bäume sind ja noch en Masse vorhanden ...

Zitat:
Und würden die Grünkittel nicht verbotener Weise das Wild an s.g. Luderplätzen anfüttern, wäre die Population auch nicht soo hoch, wie sie es nunmal ist - genügent Nahrung, eine große Population/wenig Nahrung - eine geringere Population! (Is klar, oder!)

Nee, is nich klar, denn :
Ein Luderplatz ist ein Futterplatz, der angelegt wird um so genannte Beutegreifer wie beispielsweise Füchse anzulocken.
Der Begriff "Luder" steht für tierische Überreste - und darauf stehen weder Schwarzwild noch Rehe, Hirsche, Hasen oder Kaninchen ...

Zitat:
Und nicht der Forst richtet es wieder (welch ein Wortspiel mit dem Richten(!)...) Sondern die Jagdpächter die einen beachtlichen Teil des Jahres fröhlich vor sich her Ballern!
Und nein, das ist kein Irrglaube oder eine Wunschvorstellung der Tierschutzlobbi, dies bezieht sich auf Fakten!

Auf welche Fakten ?
Etwa auf den Fakten, dass dort wo die größten Probleme auftreten, also in städtischen Bereichen und Stadtrandbezirken gar keine Jagdpachten an Privatpersonen vergeben werden dürfen ?

Siehe Berlin; dort ist dann das Ordnungsamt zuständig, die wälzen das Problem auf den Förster (also Forstamt = Forst) ab, und der ruft dann die Polizei, wenn mal wieder eine kleine Rotte im Vorgarten von Familie Müller wütet.

Zitat:
Was das Federvieh am Bodensee betrifft : Logisch dass es sich hier um die Interessen der Hobbyangler dreht, die jährlich beachtliche Summen Geld am Bodensee lassen!

... und die so ganz nebenbei auch noch Uferzonen reinigen, Gewässerbereiche renaturieren, Schilfpflanzungen anlegen und mit teuren Besatzmaßnahmen dafür sorgen, dass der Fischbestand immer wieder entsprechend ausgeglichen wird.

Herzliche Grüße

Mat
 

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SarahUndDieHunde
Gast





BeitragVerfasst am: 29.04.2008 15:34  Titel:  Re: Tierversuch : Künstler lässt Hund verhungern

Mat hat Folgendes geschrieben:


Nehmen wir mal die Umgebung des Steinhuder Meeres ... dort wurde beispielsweise einem Jagdpächter 2005 zur Auflage gemacht, zur Bestandsregulierung 6 Rehböcke zu schießen - mit 4 Abschüssen ! Und damit willst du mir jetzt was sagen?


Oder schauen wir in etliche Gegenden Deutschlands, wo eine übermäßige Hochwildpopulation extreme Verbißschäden an den Baumbeständen verursacht - das interessiert die Tierschützer natürlich wenig; Bäume sind ja noch en Masse vorhanden ... Bevor man von Verbissschäden spricht, vielleicht lieber mal schauen für was der Mensch alles verantwortlich ist... bevor man Gott spielen will!



Nee, is nich klar, denn :
Ein Luderplatz ist ein Futterplatz, der angelegt wird um so genannte Beutegreifer wie beispielsweise Füchse anzulocken.
Der Begriff "Luder" steht für tierische Überreste - und darauf stehen weder Schwarzwild noch Rehe, Hirsche, Hasen oder Kaninchen ... Dennoch wirst du wohl kaum abstreiten dass ebenso Schwarzwild, Rehe, Hirsche, Hasen und Kaninchen angefüttert werden!!!??!



Auf welche Fakten ?
Etwa auf den Fakten, dass dort wo die größten Probleme auftreten, also in städtischen Bereichen und Stadtrandbezirken gar keine Jagdpachten an Privatpersonen vergeben werden dürfen ? Was soll mir das nun wieder sagen?

Siehe Berlin; dort ist dann das Ordnungsamt zuständig, die wälzen das Problem auf den Förster (also Forstamt = Forst) ab, und der ruft dann die Polizei, wenn mal wieder eine kleine Rotte im Vorgarten von Familie Müller wütet. 1. Der Mensch ist in den Bereich der Tiere eingedrungen!

2. Würde man die Städte nicht zusehens Vermüllen würde man auch keine Füchse oder Wildschweine in die selben locken! Oder glaubst du die machen einen Stadtrundgang weil die Luft so frisch ist?




... und die so ganz nebenbei auch noch Uferzonen reinigen,
Gewässerbereiche renaturieren, Schilfpflanzungen anlegen und mit teuren Besatzmaßnahmen dafür sorgen, dass der Fischbestand immer wieder entsprechend ausgeglichen wird.
Genau: Sich selbst zu liebe!
Herzliche Grüße

Mat



Herzlichst
Sarah

Zugefügt nach 12 Minute(n):

noch was:
Zu deiner Aussage:"Wildtiere verursachen Schäden am Wald "

Jagd provoziert ganz im Gegenteil vielfach Wildschäden. Durch die Jagd werden die Tiere unnötig aufgescheucht, was ihren Nahrungsbedarf und damit die Fraßschäden oft weiter erhöht. Das verbreitete Argument, Wildtiere verursachten erhebliche Schäden, dient nur als Vorwand der Jäger, längere Jagdzeiten oder höhere Abschussquoten durchzusetzen. Oft sind die von Jägern verursachten Personen- und Sachschäden höher als der landwirtschaftliche Schaden durch Wildtiere (Quelle: Mathieu Roger, 1987).
Wie das Standardwerk "Vom Widersinn der Jagd" des Zoologen Carlo Consiglio von der Universität Rom nachweist, sind Verbissschäden in den meisten Fällen minimal und betreffen meist deutlich weniger als 2% an Pflanzen bzw. des Holzertrages. Außerdem können Schonungen und Jungwaldanpflanzungen z. B. durch Schutzzäune oder Netze vor Verbiss geschützt werden.
 

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Mat
Gast





BeitragVerfasst am: 29.04.2008 17:00  Titel:  Re: Tierversuch : Künstler lässt Hund verhungern

SarahUndDieHunde hat Folgendes geschrieben:

Nehmen wir mal die Umgebung des Steinhuder Meeres ... dort wurde beispielsweise einem Jagdpächter 2005 zur Auflage gemacht, zur Bestandsregulierung 6 Rehböcke zu schießen - mit 4 Abschüssen ! Und damit willst du mir jetzt was sagen?

1. Man verlangt die Entfernung von 6 Rehböcken mit 4 Abschüssen.
2. Rechne mal bitte nach ...

Zitat:
Oder schauen wir in etliche Gegenden Deutschlands, wo eine übermäßige Hochwildpopulation extreme Verbißschäden an den Baumbeständen verursacht - das interessiert die Tierschützer natürlich wenig; Bäume sind ja noch en Masse vorhanden ... Bevor man von Verbissschäden spricht, vielleicht lieber mal schauen für was der Mensch alles verantwortlich ist... bevor man Gott spielen will!

Stimmt, Äpfel mit Birnen zu vergleichen bringt das Thema auf ungeahnte Weise nutzbringend voran ...

Zitat:
Nee, is nich klar, denn :
Ein Luderplatz ist ein Futterplatz, der angelegt wird um so genannte Beutegreifer wie beispielsweise Füchse anzulocken.
Der Begriff "Luder" steht für tierische Überreste - und darauf stehen weder Schwarzwild noch Rehe, Hirsche, Hasen oder Kaninchen ... Dennoch wirst du wohl kaum abstreiten dass ebenso Schwarzwild, Rehe, Hirsche, Hasen und Kaninchen angefüttert werden!!!??!

Ahso, und mangels Ahnung verwendest Du dann also den Begriff "Luderplatz" ... hört sich ja auch toll an !
Andere Tiere werden übrigens nicht angefüttert sondern lediglich gefüttert. Das "Anfüttern" würde auch recht wenig Sinn machen, denn wenn man Wild an einem Futterplatz schießen würde, wäre dieser Platz bereits nach dem ersten Schuß "verbrannt".

Zitat:
Auf welche Fakten ?
Etwa auf den Fakten, dass dort wo die größten Probleme auftreten, also in städtischen Bereichen und Stadtrandbezirken gar keine Jagdpachten an Privatpersonen vergeben werden dürfen ? Was soll mir das nun wieder sagen?

Keine Ahnung was es Dir sagt ... aber Deine Frage sagt mir, dass Du augenscheinlich keine Zusammenhänge in Zitaten erkennen kannst.

Aber nur mal so als Erinnerung :
Forst, Jagdpächter, vor sich her ballern ... na, kommt´s jetzt ?

Zitat:
Siehe Berlin; dort ist dann das Ordnungsamt zuständig, die wälzen das Problem auf den Förster (also Forstamt = Forst) ab, und der ruft dann die Polizei, wenn mal wieder eine kleine Rotte im Vorgarten von Familie Müller wütet. 1. Der Mensch ist in den Bereich der Tiere eingedrungen!

Ja, ist er ... und ?
Auf dem Grundstück des Hauses in dem Du wohnst, dürfte sich vor etlichen Jahren auch so das eine oder andere Wildtier recht wohl gefühlt haben ...

Zitat:
2. Würde man die Städte nicht zusehens Vermüllen würde man auch keine Füchse oder Wildschweine in die selben locken! Oder glaubst du die machen einen Stadtrundgang weil die Luft so frisch ist?

Nein, die beschaffen sich Nahrung ... und ?

Zitat:
... und die so ganz nebenbei auch noch Uferzonen reinigen,
Gewässerbereiche renaturieren, Schilfpflanzungen anlegen und mit teuren Besatzmaßnahmen dafür sorgen, dass der Fischbestand immer wieder entsprechend ausgeglichen wird.
Genau: Sich selbst zu liebe!

Natürlich ... schließlich setzt man sich ja auch nicht gerne in den Müll, den Touri vulgaris simplex auf seinem sonntäglichen Spaziergang am Ufer hinterlässt ...

Eine Renaturierung ist auch ein toller Selbstzweck, weil sich der böse Angler ja so wahnsinnig gerne erst einmal eine halbe Stunde durchs Unterholz schlägt anstatt sich bequem am komfortabel angelegten Ufer auf die Steinpackung zu setzen ...

Und selbstverständlich legt der Angler auch eine Schilfpflanzung nur sich selbst zu Liebe an, weil er ja einen Heidenspaß daran hat, teure Haken und Schnüre nebst Zubehör beim Angeln darin abzureißen und zu verlieren ...

Auch Besatzmaßnahmen dienen ja nur dazu, den Kochtopf des Anglers zu füllen ... dass man mit Raubfischbesatz beispielsweise einer Verbuttung der Weißfischbestände entgegenwirken kann interessiert den bösen Angler ja nicht im geringsten ...



Zitat:
noch was:
Zu deiner Aussage:"Wildtiere verursachen Schäden am Wald "

Jagd provoziert ganz im Gegenteil vielfach Wildschäden. Durch die Jagd werden die Tiere unnötig aufgescheucht, was ihren Nahrungsbedarf und damit die Fraßschäden oft weiter erhöht. Das verbreitete Argument, Wildtiere verursachten erhebliche Schäden, dient nur als Vorwand der Jäger, längere Jagdzeiten oder höhere Abschussquoten durchzusetzen. Oft sind die von Jägern verursachten Personen- und Sachschäden höher als der landwirtschaftliche Schaden durch Wildtiere (Quelle: Mathieu Roger, 1987).

Ui ... eine superaktuelle, wissenschaftlich nicht anerkannte Studie aus 1987 mit Daten aus den Anfängen der 80er Jahre von einem Autor, der danach nie wieder auch nur ansatzweise Fuß gefasst hat.

Ich bin begeistert !

Zitat:
Wie das Standardwerk "Vom Widersinn der Jagd" des Zoologen Carlo Consiglio von der Universität Rom nachweist, sind Verbissschäden in den meisten Fällen minimal und betreffen meist deutlich weniger als 2% an Pflanzen bzw. des Holzertrages. Außerdem können Schonungen und Jungwaldanpflanzungen z. B. durch Schutzzäune oder Netze vor Verbiss geschützt werden.

Gutes Buch ... leider berücksichtigt Consiglio noch nicht einmal ansatzweise die Bedeutung gewisser örtlicher Begebenheiten.

Herzliche Grüße

Mat
 

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SarahUndDieHunde
Gast





BeitragVerfasst am: 29.04.2008 18:18  Titel:  Re: Tierversuch : Künstler lässt Hund verhungern


Da hast du dir ja richtig viel Mühe gegeben!
Natürlich könnte ich jetzt den gesamten Text ausseinander Pflücken und zum x-sten mal zitieren! Aber das überlass ich doch lieber dir, du scheinst mehr Zeit dazu zu haben!

Ein Tip an dich: Lies dir doch mal alles in aller Ruhe durch und versuch doch einfach mal die Bedeutung der Wörter auswendig zu machen, statt sie mir im Mund herum zu drehen! Bsp. Luderplatz!!!

Ansonsten, lieber Mat, tut es mir leid dir sagen zu müssen dass dieses Thema wohl so garnicht dein Gebiet ist...
Absolut falsch ist u.a dass an Luderplätzen nicht auch Schwarzwild angfüttert wird! Oder glaubst du die Schweine ließen sich so ohne weiteres davon abhalten auch ein Stück vom Braten zu erwischen!?

Und dein Satz mit den "Äpfel und Birnen" mag sich ja für dich furchtbar klug anhören, ich find´s einfach nur lächerlich ! Gerade an dieser Stelle, denn der Vergleich ist sehr wohl angebracht!!

Den Rest ignorieren wir jetzt mal!
Denn Fakten und Besserwisserei passen nunmal nicht zusammen!
Der Nabu, ich, und so einige Jagdgegner haben uns dass bestimmt alles nur ausgedacht um den ganzen Tag mit Leuten wir dir darüber zu diskutieren - man hat ja sonst nichts zu tun!

Also, viel Spaß noch in deiner verdammt kleinen Welt der Naturheilkunde!

Herzlichst
 

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